DRK-Rettungshundebereitschaft

KV Sigmaringen e.V.

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23.06.2019

Trainingswochenende der DRK Rettungshundestaffel Sigmaringen im Schwarzwald

Die DRK Rettungshundestaffel Sigmaringen, absolvierte im Zeitraum vom 20.06-23.06.2019 ihr Trainingswochenende in Bonndorf im Landkreis Waldshut.
10 Staffelmitglieder mit ihren Hunden, darunter Staffelleiter Joshua Fangauer und Ausbilderin Heidi Fink, starteten am Donnerstag Morgen in den Schwarzwald. Nach der anfänglichen Erkundung der Unterkunft und den verschiedenen Trainingsgeländen, begann die Staffel mit ihrem umfangreichen theoretischen- und praktischen Programm.
Hierzu gehörte, ein Orientierungsmarsch von ca. 6 Kilometern und mehr als 500 Höhenmetern. Das gesamte Team übte sich hierbei im Umgang mit Karte und Kompass, sowie in der Handhabung der GPS Geräte.

Des Weiteren waren praktische Inhalte der Tage u.a. Das Detachieren, Verweisübungen, Suchen und Revieren in verschiedenen Geländen.
Jedes Mensch/Hund Team wurde an seinem aktuellen Entwicklungsstand gefördert und gefordert.
Ebenso hat sich das gesamte Team darin geübt, im Pannenfall ihre Einsatzfahrzeuge Hand zuhaben.

Das Highlight, stellte die nächtliche Einsatzübung dar. Joshua Fangauer forderte sein junges Team mit einem simulierten nächtlichen Einsatz heraus.
Der primäre Schwerpunkt dieser Übung war es, das junge Team bestmöglich auf reale Rettungseinsätze vorzubereiten. Neben der schnellst möglichen zu gewährleistenden Einsatzbereitschaft, übte sich das Team der Rettungshundestaffel in notwendigen Einsatzstrukturen und Abläufen. Die Orientierung bei Dunkelheit in unwegsamen, unbekannten Gelände wie auch die Koordination der Suchteams untereinander, stellte die junge Rettungshundestaffel vor besondere Herausforderungen.

Nach der Alamierung stellte die Staffel ihre Einsatzbereitschaft binnen 20 Minuten sicher.
Eingesetzt wurden zum Einen, das bereits geprüfte Suchteam Heidi Fink mit Hermine .Zum Anderen die vor ihrer Prüfung stehenden Teams, Fabienne Reck mit Maluk und Marion Schmidt mit Mila.

Alle anderen Kollegen wurden als Helfer in der Suche eingesetzt.

Weitere Zahlen und Fakten zum Übungseinsatz: Die Rettungshundestaffel erreichte ihren Einsatzort in ca. 10 Minuten. Die Teams suchten ein Areal von ca. 70.000 Quadratmetern in ca. 1,5 Stunden ab. Die Suchgebiete wiesen Höhenunterschiede von ca. 20 Metern auf, sowie einen äußerst dichten Bewuchs mit einigen Bächen, Bachläufen, sehr steilen Hängen und Gruben.
Das gesamt Team meisterte diese Übung mit Bravour und stellte sich gemeinschaftlich den herausfordernden Gegebenheiten.

Trotz aller körperlichen- und geistigen Anstrengungen und manch extremen Wetterlagen, hatten alle Zwei und Vierbeiner sehr viel Freunde und Spaß an dem Trainingswochenende.



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